Gasrechner Vergleich
Gasanbieter vergleichen, aber wie?
Für den reinen Gasrechner Vergleich sind nur wenige Daten notwendig. Um den Gasvergleichs-Rechner zu benutzen müssen lediglich die Postleitzahl des Wohnortes und der aktuelle Gasverbrauch angegeben werden. Der Gasverbrauch sollte am besten von der letzten Jahresrechnung übernommen werden, damit die neue Berechnung auch tatsächlich korrekt wird. Wer seinen letzte Jahresabrechnung auf die Schnelle nicht finden kann, geht von folgenden Richtwerten aus:
- Wohnung 50 m²: 5.000 kWh
- Wohnung 100 m²: 12.000 kWh
- Reihenhaus: 20.000 kWh
- Einfamilienhaus: 35.000 kWh
Diese Werte sind lediglich Richtwerte, der tatsächliche Verbrauch hängt von diversen Faktoren ab und kann daher auch deutlich abweichen. Für einen ersten Gasrechner Vergleich sind die Richtwerte in Ordnung, bevor aber der tatsächliche Wechsel stattfindet, sollten die Daten mit der genauen Abrechnung verifiziert werden. Nach Eingabe der Werte in den Vergleichsrechner wird nach wenigen Sekunden ein Ergebnis angezeigt und aus diesem lassen sich die günstigsten Anbieter für den jeweiligen Postleitzahlbereich auswerten.
Die Vergleichsrechner berücksichtigen neben den reinen Preisangaben in der Regel auch spezielle Tarifarten. So können Kunden nicht nur den günstigsten Anbieter auswählen, sondern auch einen, der ausschließlich Biogas aus regenerativen Energiequellen anbietet. Während viele der Anbieter nur einen kleinen Teil des Bedarfs aus Biogas decken, gibt es einige, die die verbrauchte Gasmenge komplett aus Biogas in das Netz einspeisen. Daher sollte darauf geachtet, wie der Energiemix bei dem jeweiligen Anbieter ist, denn nicht jeder Bio- oder Öko-Tarif enthält tatsächlich reines Biogas.
Zusätzlich zu den direkten Anbietern bilden sich in den letzten Jahren auch immer mehr Gas-Genossenschaften. Hier muss der Endkunde zunächst Mitglied werden und profitiert dann von niedrigen Gaspreisen, die die Genossenschaft an ihre Mitglieder weitergibt. Oftmals sind Gas-Genossenschaften nicht im Gasanbieter Vergleich gelistet, eine kurze zusätzliche Recherche kann sich also auf jeden Fall lohnen. Gas-Genossenschaften sind jedoch noch relativ selten und nicht wenige konnten bisher noch nicht in den operativen Betrieb wechseln, da es noch an Mitgliedern fehlt.